Foto: Evgeny Makarov

Ich mag gute Fragen. Und ich mag die Suche nach gescheiten Antworten. Das hat mich vor rund zehn Jahren in den Journalismus geführt – und nach Afrika.

Heute berichte ich als Korrespondent von Radio SRF aus Accra über die knapp 50 Länder südlich der Sahara.

Im Oktober erscheint mein erstes Buch: «Warum die Zukunft afrikanisch ist».

Mein Buch über die Küste, die unsere Zukunft mitbestimmt

Bis Ende des Jahrhunderts wird Afrika die Heimat von 40 Prozent der Weltbevölkerung sein. Nirgendwo vollzieht sich dieser Wandel so rasant wie an der westafrikanischen Küste zwischen Abidjan und Lagos: Auf tausend Kilometern entsteht hier die grösste urbane Zone der Welt.

Was bedeutet das für Afrika, für Europa, für die Welt? Und wie sieht sie aus, diese afrikanische Zukunft?

Zwei Jahre lang habe ich nach Antworten gesucht – auf Märkten und in Amtsstuben, in Minen und Kleiderfabriken. Das Resultat ist dieses Buch. 

Es erscheint am 6. Oktober 2026 im Aufbau Verlag und kann jetzt vorbestellt werden.

Über mich

Schreiben: das war schon früh ein wichtiger Teil von mir. Als Fünftklässler gründete ich eine Schülerzeitung, später schrieb ich Blogs, Gedichte, Kurzgeschichten. Es war mein Versuch, ein Stück Welt einzufangen – und sie besser verstehen zu lernen.

Lange blieb das Schreiben ein Hobby, dann – als junger Journalist – ein Gelegenheitsjob.

Beruflich zog es mich zuerst anderswohin. Von einer Reise durch Russland und China kehrte ich mit vielen Fragen und wenigen Antworten zurück. Ich beschloss deshalb, Politikwissenschaften und Internationale Beziehungen zu studieren – in Zürich, Genf, Brüssel, Berlin und Kampala. Danach saß ich einige Jahre im Schweizer Außenministerium und in NGO-Büros, machte Abstecher zur senegalesischen Regierung in Dakar, einem Rohstoff-Think-Tank in Accra, einem Pharmakonzern in Basel. Ich lernte, wie Entwicklungsgelder fließen, wie Behörden ticken, wie Konzerne denken.

Ein Zuhause fand ich aber erst, als das Schreiben – und das kritische, unabhängige Denken – zum Beruf wurde. 2017 wechselte ich ins Auslandressort der NZZ, wo ich sieben Jahre lang die Afrika-Berichterstattung verantwortete. Seit 2024 bin ich Afrika-Korrespondent von Radio SRF – im Jobsharing, mit Sitz in Accra. Aus Texten wurden Töne, das Erzählen ist geblieben.

Ein geradliniger Weg war das nicht. Aber einer, der mich gelehrt hat, die Dinge von verschiedenen Seiten her zu betrachten.

Portfolio

Ich mache Texte, Töne und Bilder. Für Radio SRF berichte ich aus Accra über das Geschehen in Subsahara-Afrika. Für verschiedene deutschsprachige Medien schreibe ich Reportagen, Essays und Analysen.

Eine Auswahl. 

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